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PraktischeVorschläge/ Initiativen

Praktische Vorschläge/ Initiativen
bitte gewünschtes Thema anklicken...

  • Leitfäden

  • Beratung
    • wenn Sie Sorge haben, an Alzheimer zu erkranken
    • für Sie als pflegender Angehöriger
    • zur Gründung und Begleitung von unabhängigen Selbsthilfegruppen
    • zur Gestaltung von Kursangeboten
    • bei Examens-, Hausarbeiten...

  • Vorträge
    • zur Begleitung / Pflege von Menschen mit Demenz
    • Kritisches zur Diagnose, Therapie und Forschung


  • Veranstaltungen / Tagungen

    - Prof. Kropiunigg / Prof. Bauer u.a. - zu psychosozialen Ursachen von Alzheimer (Texte der Tagung unter dem Link alzeth-Schriften)

    - Adelheid von Stösser, Dr. Zimmermann u.a. "Die Begleitung und Pflege von Menschen mit Demenz menschenwürdiger gestalten und zugleich kostengünstiger" (Dokumentation der Tagung unter dem Link alzeth-Schriften und unter "home" herunter zu laden)

    - Beatrice Döhner, Dr. Klaus Maria Perrar, Renate Demski Seelsorge für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen  (Dokumentation der Tagung unter dem Link alzeth-Schriften und unter "home" herunter zu laden)

    - Dr. Zimmermann, Medikamente gegen Alzheimer?
    Zusammenfassung der Veranstaltung Bericht  HIER


    Family-Health-Nurse  Rat & Tat für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen?
    Tagung am 30.10.06, 10-16 Uhr in Düsseldorf
    Programm der Tagung als pdf-Datei HIER
    Ergänzung zum Flyer:
     
    3 Fortbildungpunkte erteilte die Ärztekammer Nordrhein

    An der Politikerrunde beteiligt sich zusätzlich:

    Harald Wölter, Referent der Grünen Landtagsfraktion
    für Gesundheit und Soziales NRW
    Näheres unter: http://www.gruene-nrw.de/

    Dr. med. Konrad Schily, MdB-FDP
    Näheres unter: www.bundestag.de/mdb/bio/S/schilko0.html

    Elisabeth Veldhues, MdL-SPD NRW
    Näheres unter: http://www.landtag-nrw.de/

    Britta Marquardt, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Arbeitskreises "Arbeit, Gesundheit und Soziales" der CDU-Fraktion des Landtages NRW
    Näheres unter: http://www.cdu-nrw-fraktion.de/

    Tagungsdokumentation wird erstellt!

 

 

  • Einladung zur Mitarbeit
    • Das Schreiben und Veröffentlichen von Texten, die Nichtbetroffene zu Betroffenen machen, damit sie Menschen mit Demenz besser verstehen.Vielleicht können Sie mit Ihrer Erfahrung dazu beitragen? Schicken Sie uns Ihre Texte!
    • Wir warten auf Ihre Vorschläge! Was sollte ALZheimer-ETHik noch tun? Wo und wie könnten Sie mitarbeiten?


 

AlzheimerHilfsdienst

Die etablierten Strukturen, auf die wir zurückgreifen können, wenn unsere alten Menschen versorgt werden müssen, sind an den Bedürfnissen derer orientiert, die ihre Versorgung sicherstellen sollen, Träger von Heimen und ambulanten Pflegediensten.

Nachrangig sind heute die Bedürfnisse alter und dementer Menschen.

Ein Umzug ins Heim bedeutet gerade für einen dementen Menschenseine größte Lebenskatastrophe. Wehr- und hilflos ist er fremden Menschen und einer fremden Umgebung ausgeliefert. Nach seiner unbeantwortet bleibenden Frage: "Was habe ich ihnen getan?", stellt er resigniert fest: "Die Welt ist kalt."

Nach im Mittel sechs Monaten ist der demente Mensch an Angst, seelischerVernachlässigung und Orientierungslosigkeit gestorben.

Schon wir gesunde Menschen reagieren vorsichtig beobachtend auf Veränderungen um uns herum und sind bestrebt, Kontinuität zu wahren.

Verlässlichkeit und Orientierungshilfen in jeder Hinsicht sind Grundbedingungen für die Begleitung dementer Menschen. Wo können sie besser gewährleistet werden als in ihrem Zuhause?

Wir setzen uns dafür ein, dass demente Menschen in ihrem Zuhause bleiben können.

Dafür wollen wir einen rund-um-die-Uhr Alzheimer Hilfsdienst ins Leben rufen.

Es gibt bereits einen Hilfsdienst für alte Menschen, der eine rund-um-die-UhrPflege garantiert, der aber für unsere Zielsetzung wenig geeignet ist, weil

  • er privat bezahlt werden muss
  • dessen Mitarbeiterinnen nicht ausgebildet sind.


Der zu gründende Alzheimer Hilfsdienst soll HelferInnen qualifiziert für die Begleitung dementer Menschen ausbilden.

Die bereits regional durchgeführte und bewährte Ausbildung richtet sich nach unserem Grundsatz:

Bei allem, was wir tun, steht das Wohlergehen des dementen Menschen im Mittelpunkt.

Wir wollen zentrale Schulungsorte einrichten, um wohnortnah jedem dementenMenschen das zu geben, worauf er ein Anrecht hat: unsere Zuwendung.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden wir von der Politik nicht unterstützt,sie hält fest an verkrusteten "Versorgungs-Strukturen".

Wir wollen unsere Hilfe dorthin bringen, wo sie gebraucht wird, nicht dorthin, wo sie bezahlt werden kann.

Dabei werden wir zunächst in hohem Maße auf Ihre Unterstützung angewiesen sein.

Helfen Sie mit, damit der Alzheimer Hilfsdienst keine Vision bleibt.

Spendenkonto:
Sparkasse Hamm BLZ 410 500 95
Kto Nr.: 310 45 28
Stichwort: Alzheimer Hilfsdienst

Leider haben Planung und Organisation bislang keine Fortschritte machen können. Finanzielle Förderung für dieses Projekt wäre möglich, aber wir benötigen dafür 20 % Eigenmittel, die bislang nicht eingegangen sind.

Wenn Sie derzeit  Hilfe brauchen - z.B. für 14 Tage ins Krankenhaus gehen müssten - können Sie sich an den "Oma-Hilfsdienst" wenden.
Er arbeitet bundesweit. Doch längerfristige Anmeldung ist (normalerweise) nötig.
Einige der Helferinnen kennen sich auch im Umgang mit dementen Menschen aus.

Falls Sie diesen Dienst in Anspruch nehmen, wären wir Ihnen sehr dankbar über eine Rückmeldung, wie Sie mit diesem Dienst zufrieden sind!

Die Adresse:

B. Schopmeier
Birkenweg 4
21365 Adendorf
Fax / Tel 04131/186056
oder 04131/ 18116
oder 04131/ 981395

Filiale "Oma-Hilfsdienst"
Feldstr. 5
19273 Haar / Neuhaus
Tel 038841/ 21021
 

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Heime

1. Kriterien für ein Heim, in dem demente Menschen gut leben können

2. nachweislich gute Heime für demente Menschen
 
 

Zu 1. Kriterien für ein Heim, in dem demente Menschen gut leben können:

Wichtigstes Kriterium ist, dass demente Menschen sich dort geborgen fühlen.

Nach einigen Tagen Kurzzeitpflege sagte die demente Frau Lisbet S.:"Da brauchte ich keine Angst zu haben."

Unseren Eindruck, dass die Person des Heimleiters, seine Wertvorstellungen, sein Engagement, auch sein Umgang mit den Mitarbeitern eine entscheidende Rolle spielen, ob es ein gutes Heim ist, bestätigt auch Thomas Görgen in seinem Referat (siehe Link: Literatur). Solche Heimleiter respektieren den dementen Menschen und verschaffen ihm Raum für seine Lebensgestaltung.

Z.B. formuliert die Alzheimer Initiative Norden (gegründet 1997 von der Heimleiterin Frau Herlt-Bodalec, mittlerweile entlassen):

"Grundlage unserer Arbeit ist die Überzeugung von der Würde des Menschen."

Doch nicht zu übersehen ist: Auch gute Heimleiter können gelähmt werden, wenn Institutionen von außerhalb (z.B. der eigene Verband, Kostenträger, Pflegekassen) Einspruch einlegen. Aufgabe der Angehörigen und anderer wäre es, solche Heimleiter zu stärken!

Weitere sinnvolle Hinweise finden sich bei Görgen.
 

Zu 2.  nachweislich gute Heime:

Wir hatten hier eine Liste von "guten Heimen" begonnen, jedoch stellte sich heraus, dass in einem der "guten Heime" unserer Liste ein Bewohner bis auf 1 1/2 Stunden am Tag festgebunden in seinem Bett verbringen musste. 22 1/2 Stunden jeden Tag festgebunden und außerdem medikamentös ruhig gestellt. Zusätzlich wurde das Zimmer abgeschlossen. Nachdem die Angehörige ihren Kranken aus dem Heim genommen hatte, wurde ihr mitgeteilt, dass der "Patient" nicht für dieses Heim geeignet gewesen sei. Die Heim- und Pflegedienstleitung hatten sich in diesem Hause nicht geändert.

Heime können wir somit nicht mehr empfehlen.

Sie müssen selbst schauen, wie Ihr Heim vor Ort gestaltet ist, notfalls selbst eingreifen, auch den Umzug nicht scheuen.

Eine Schrift von ALZheimer-ETHik versucht einen Fragenkatalog für das Herausfinden eines guten Heims.
Hier bestellen: alzeth@aol.com

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Interessante Initiativen Dritter

ver.di zu den Skandalen in der Altenpflege "Fließbandarbeit an hilfsbedürftigen Menschen"

Nach einer umfassenden Beratung mit Betriebs- und Personalräten, Mitarbeitervertretungen und ihren Mitgliedern in der "Fachgruppe Altenpflege" meldet sich jetzt auch die Münchner Gewerkschaft ver.di zu den aktuellen Auseinandersetzungen um die Altenpflege zu Wort.

Die Lage in der Altenpflege ist noch schlimmer als sie derzeit in den Medien öffentlich diskutiert wird.

Die Pflege der alten und hilfsbedürftigen Menschen kann nur noch durch ständige Arbeitszeitüberschreitungen des Pflegepersonals aufrecht erhalten werden. ver.di sind eine Vielzahl von Beispielen bekannt, in denen Beschäftigte ohne Einhaltung der Mindestruhezeiten in den Dienst zurückgeholt werden. In besonders krassen Fällen arbeiten Pflegekräfte ohne Pause zwei Arbeitsschichten hintereinander.

Eine weitere Folge des akuten Personalnotstandes ist, dass die Pflegeleistungen auf ein Mindestmaß reduziert werden. "Fließbandpflege ist oft die Regel", so die Pflegeexpertin Irene Gölz von ver.di München.

Der vorgegebene Personalschlüssel von einer Pflegekraft für 2,4 Pflegefälle wird kaum eingehalten. Dazu kommt, dass in der Praxis pflegefremdes Personal, wie Leitungskräfte, Therapeuten und Qualitätssicherungsbeauftragte kurzerhand dem Pflegepersonal zugerechnet werden. "Die im vollstationären Rahmenvertrag von den Trägern zugesagte Pflegeleistung, inkl. Pflegedokumentation kann deshalb überhaupt nicht erbracht werden", so Irene Gölz.

Obwohl die Dokumentation der Pflegeleistungen zu einer professionellen Pflege gehören würde, wird diese Aufgabe zwangsläufig vernachlässigt. Die Pflegekräfte haben in der knappen Zeit gar keine Chance für eine qualifizierte Erfassung der erbrachten Leistungen. Würden sie nicht so handeln, ginge es auf Kosten der Versorgung der Heimbewohner.

Aufruf an die Beschäftigten

ver.di ruft die Beschäftigten in der Altenpflege auf, die Zustände durch alle denkbaren Formen aufzudecken. Dies ist zum Beispiel möglich durch sogenannte Überlastungsanzeigen, die deutlich machen, dass eine adäquate Pflege nicht sichergestellt werden kann. ver.di hat Kenntnis davon, dass in besonders skandalösen Fällen bis zu 35 Personen von zwei Pflegekräften "versorgt" werden müssen.

In der Dokumentation sollen die Pflegekräfte festhalten, warum vorgesehene Leistungen nicht erbracht werden konnten. Konkrete Beispiele von Missständen sollen der Gewerkschaft ver.di gemeldet werden. Um die Beschäftigten zu schützen, will ver.di dann die Öffentlichkeit informieren.

ver.di verurteilt aufs schärfste, dass Pflegekräfte, die öffentlich zu den Mängeln Stellung nehmen, von den Arbeitgebern mit Unterlassungsklagen bedroht werden. ver.di verurteilt ebenso, dass Betriebsräte, die sich zu den Zuständen äußern, von Arbeitgebern unter Druck gesetzt werden.

Allen ihren Mitgliedern in der Altenpflege, die Missstände in ihren Einrichtungen nicht mehr verdecken wollen und diese öffentlich machen, wird ver.di rechtlichen Bestand gewähren.

Irene Gölz: "Alle wissen, dass es in der Altenpflege so nicht mehr so weiter gehen kann. Doch nur, wenn alle Beteiligten (Heimträger und Arbeitgeber, Gewerkschaft ver.di und Beschäftigte) an einem Strang ziehen und nichts mehr verdecken, wird klar werden, dass mehr Geld ins Pflegesystem fließen muss. Eine menschliche und qualitativ hochwertige Altenpflege gibt es nicht zum Billigtarif."

Zusatz (RD):
Rechtlicher Beistand kann leider und verständlicherweise nur Mitgliedern von ver.di gewährt werden.
Mitgliedsbeitrag: 1% vom Bruttolohn (ohne Zulagen).
Vorläufige Mitgliedschaft ohne Mitgliedsbeitrag ist möglich - um erst einmal zu sehen, ob die Arbeit von ver.di zusagt...
Die Mitgliedschaft kann dann rückdatiert werden.

Weitere Informationen:

Irene Gölz
Fachbereich 3:
Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

Tel. 089 / 5 99 77 - 7030
Tel. 0170 / 5 74 90 08

Eine Veröffentlichung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
Bezirk München
Bayerstr. 69
80335 München

Presserechtlich verantwortlich:
Heinrich Birner
Telefon: 089/5 99 77-9100
Telefax: 089/5 99 77-7777

e-mail:
heinrich.birner@verdi.de

Internet:
http://www.verdi.de/



Bericht Bildungsfreizeit

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schriftlicheBeschwerden über die Situation in einem Altenheim, das Sie kennen

bitte, senden an:

Herrn Claus Fussek
Vereinigung Integrationsförderung
Klenzestr. 7c (Rückgebäude)
80469 München
Fax 089/ 2015761

Herr Fussek hat bereits über 60 Ordner Material. Dieses Materialist Beleg für das, was geschehen ist, geschieht. Herr Fussek wahrt die Anonymität der Einsender, aber er kann so in Kenntnis der Sachlage für Sie sprechen - auch bei Fernsehdiskussionen.
Claus Fussek arbeitet auch in dem "Forum zur Verbesserung der Situationpflegebedürftiger Menschen in Deutschland" mit.
Dieses Forum ist bei der UN vorstellig geworden - wegen Missständenin Altenpflegeheimen.

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Teilnahme an Forschung?

Haben Sie den Eindruck, dass über die notwendige Diagnose und Therapie hinaus an Ihnen oder Ihrem Angehörigen, der an Demenz / Alzheimer erkrankt ist, mehr an ärztlichen Maßnahmen vorgenommen wurden/ werden als nötig?
Z.B. wäre eine Liquoruntersuchung nur in ganz besonderen Fällen notwendig.
Wurden Sie vom Arzt nicht ausreichend aufgeklärt, warum eine Maßnahme stattfinden soll und mit welchen Risiken?
Wurden Ihnen ein "neues Medikament" angeboten?
Ist / war dies zu Ihrem Schaden oder zum Schaden Ihres kranken Angehörigen?

Wir werden versuchen, Ihnen zu helfen.
Und versuchen zu verhindern, dass noch weitere Menschen geschädigt werden.

Hatten Sie gute Erfahrungen mit der Teilnahme an einer Forschungsmaßnahmeim Bereich Demenz / Alzheimer ...?

Bitte, nehmen Sie zu uns Kontakt auf!

alzeth@aol.com

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